Tokyo Mew Mew (Manga)

| Dec 5, 2016

Informationen

Titel: Tokyo Mew Mew
Mangaka: Reiko Yoshida (Autor),
Mia Ikumi (Zeichner)
Genre: Comedy, Fantasy, Magical Girl,
Romance, Shoujo
Altersempfehlung: --
Veröffentlichung: 2000-2002
Status: abgeschlossen mit sieben Bänden
Deutsches Format: Ja
Verlag: Carlsen Manga

Kurzbeschreibung

Die 13-jährige Ichigo wollte einfach nur auf ein romantisches Date mit ihrem Schwarm Aoyama, als sie wegen eines Erdbebens plötzlich bewusstlos wird. Ihr selbst ist nichts passiert, doch kurze Zeit später merkt sie, dass etwas an ihr anders ist. Ihr Körper fühlt sich leichter an, sie bekommt auf einmal Heißhunger auf Fisch und beginnt ohne Grund zu miauen. Wie ihr kurze Zeit später von einem mysteriösen Typen erklärt wird, wurde sie in ein Projekt - dem Mew Projekt - verwickelt. Ihre Gene wurden mit der einer vom aussterben bedrohten Katzenart vermischt, und von nun an soll sie sich in Mew Ichigo verwandeln, um gegen Aliens zu kämpfen. Diese haben es nämlich auf die Erde abgesehen und hetzen in Chimären verwandelte Tiere auf die Menschen los. Doch Ichigo ist nicht allein, denn mit ihr wurden vier weitere Mädchen dazu auserkoren, die Menschheit zu retten. Und dann wäre da noch Ichigos Schwarm Aoyama, der von allem nichts mitbekommen darf...

Bewertungen

Zeichenstil

Obwohl der Manga schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, wirken die Zeichnungen trotzdem gut. Die Charaktere wurden genretypisch mit großen strichartigen Augen und niedlichen Outfits gezeichnet, was auch gut zum Manga passt. Trotzdem merkt man hin und wieder, dass die Proportionen und Feinheiten nicht so perfekt sind und besonders Männer sehen sehr feminin aus.

Handlung

Die Story folgt großteils der eines typischen Shoujo-Mangas. Ichigo ist dazu bestimmt, die Menschheit vor den Aliens zu retten und kann sich daraufhin in ein niedliches Magical Girl verwandeln. Gemeinsam mit den später hinzukommenden Mädchen macht sie also alles und jeden platt und ihre einzige Sorge ist ihr Schwarm. Was die Geschichte angeht ist der Manga oft vorhersehbar, klischeehaft wenn nicht auch kitschig, da es sich meistens fast wie ein reines Liebesdrama anfühlt. Dafür gibt es dann zum Schluss wieder einen echt unerwarteten Twist und auch das Ende kann nochmal ein bisschen überraschen.

Charaktere

Wie auch bei der Story sind die Charaktere ebenfalls sehr typisch für das Shoujo-Genre. Die Mädchen sind allesamt niedlich, kunterbunt und haben ihre individuellen Persönlichkeiten, wo allerdings nur Ichigo wirklich heraussticht, da sie eben die Protagonistin ist. Alle anderen wirken dann wieder nur wie Standfiguren, auch wenn man sich bei Kisshu und Ryo zum Beispiel sehr um eine Entwicklung bemüht hat.

Fazit

Tokyo Mew Mew ist einer der etwas älteren und vor allem unbekannteren Magical Girl Mangas. Das ist auch kaum verwunderlich, da der Manga großteils sehr genretypisch und klischeehaft ist. Die Story schafft nur zum Schluss einen kleinen Twist. Ichigo war als Hauptcharakter ganz gut, zwei andere waren auch noch okay, doch der Rest wirkt dann wieder wie aufgestellt, auch wenn man sich um Charakterentwicklung bemüht hat. Bei diesem Manga steht eben das kindliche Liebesdrama zwischen der Protagonistin und dem Lover eher im Vordergrund, als die Welt zu retten. Die Zeichnungen sind zwar niedlich, aber auch typisch und hin und wieder nicht ganz so perfekt. Wer auf solch niedliche Magical Girls (mit Tierohren!), die die Welt retten abfährt kann gerne reinschauen. Alle anderen werden sich eher langweilen.

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