Sweetness & Lightning

| Dec 23, 2016

Informationen

Titel: Amaama to Inazuma (jap.)
Sweetness & Lightning (eng./dt.)
Genre: Comedy, Slice of Life
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Taro Iwasaki
Musik: Irone Toda
Animationsstudio:
TMS Entertainment
Episoden: 12 (~24min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

Der junge Lehrer Kohei Inuzuka lebt allein mit seiner Tochter Tsumugi, seit seine Frau an einer Krankheit gestorben ist. Tsumugi wünscht sich immer wieder, dass ihre Mutter zurückkehrt und ihnen wieder gutes Essen macht. Ihr Vater bedauert, dass er nicht so gut kochen kann und seiner Tochter nur Fertigessen bieten kann. Als beide zu Hanami eine Schülerin Inuzukas im Park treffen, lädt sie beide in die kleine Gaststätte ihrer Mutter ein. Dort am Abend angekommen, ist der Laden leer und nur die Schülerin Kotori Iida dort um sie zu bewirten, da ihre Mutter unterwegs ist. Sie vertritt ihre Mutter immer wieder, die meist als Beraterin oder Kochexpertin unterwegs ist, weil sie das Restaurant erhalten will. Ihr Vater hat sich schon lange von seiner Mutter getrennt.
Doch kann auch Kotori nicht gut kochen – vor allem weil sie Angst vor Messern hat. Gemeinsam mit Tsumugi, die in der kleinen Gaststätte viel Spaß hat, überzeugt sie Inuzuka, dass beide häufiger zum gemeinsamen Kochen vorbeikommen. So versuchen sie ein jedes Mal, ein neues Gericht zu kochen und – Inuzuka für seine Tochter und Kotori für die Gaststätte – besser im Kochen zu werden.

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Beides, sowohl Animationen als auch die Zeichnungen sind in Ordnung. Für eine Slice of Life Serie hat man sich bei den Animationen nicht so toll bemüht, von daher reichen sie nur für durchschnittlich. Der Zeichenstil an sich war nett, aber vor allem bei den einzelnen Gerichten wäre eine etwas detailierte Zeichnung besser gewesen.

Handlung

Die Handlung an sich beginnt recht ungewöhnlich, und setzt sich im Laufe der Serie aus mehreren Einzelfolgen zusammen. Im Großen und Ganzen geht es hier wirklich nur darum, dass die drei Protagonisten zusammen kochen. Man hat dabei ganz nette kleine Hürden mitbekommen, welche die Charaktere überwinden mussten, was das Ganze nebenbei etwas interessanter machte. Auch die Beziehung von dem Vater zu Tsumugi wurde besonders liebevoll gestaltet und fühlte sich echt toll an, da es auch sehr realistisch wirkte.

Charaktere

Die Charaktere sind alle relativ erwachsen und verhalten sich glücklicherweise auch so. Nur Tsumugi ist eben das Kind der Serie, die aber auch besonders niedlich und liebenswert ist. Ihre Synchronsprecherin hat ebenfalls tolle Arbeit geleistet. Und wie oben schon kurz erwähnt gibt es zwischen dem Vater und Tsumugi im Laufe der Serie stückchenweise kleine Entwicklungen und auch Probleme, die sich beim Erziehen von Kindern eben so auftun. Hier hat man sich besonders um realistische und nachvollziehbare Handlungen bemüht.

Musik

Die Musik war im Allgemeinen ziemlich normal und unauffällig. Auch wenn sowohl das Opening, wie auch das Ending echt niedlich und passend klangen, waren sie eben nicht so gut, dass man sie sich länger merkte.

Fazit

Sweetness & Lightning ist eine Serie, die man für Zwischendurch schauen kann und echt gut tut. Die Charaktere sind liebevoll und realistisch, genauso wie die Zeichnungen und die Musik. Die letzteren beiden stechen zwar nicht so hervor, aber sie sind trotzdem in Ordnung. Handlungstechnisch gibt es keinen roten Faden, sondern die Episoden bestehen aus Einzelfolgen, die aber alle abwechslungsreich und auch sehr nett wirkten. Besonders Koch-Freunde werden hier ihren Spaß haben, da man den Charakteren immer beim Kochen zusieht, und nebenbei ein niedliches kleines Mädchen dabei hat.

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