ReLife

| Dec 15, 2016

Informationen

Titel: ReLife
Genre: Comedy, Drama, Romance,
School, Slice of Life
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Tomo Kosaka
Musik: Masayasu Tsuboguchi
Animationsstudio: TMS Entertainment
Episoden: 13 (~23min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

Wenn du in deinem Leben noch eine zweite Chance hättest, würdest du sie nehmen? Der 27 Jahre alte Kaizaki Arata hat ihn seinem Leben nicht viel erreicht. Er kündigte seinen Job, lebt alleine und hängt meistens betrunken irgendwo herum. Eines Abends trifft er auf den jungen Ryo Yoake, der ihm anbietet, bei dem ReLife Testprogramm mitzumachen. Ohne wirklich viel darüber nachzudenken willigt er ein und nimmt eine ihm unbekannte Pille. Am nächsten Morgen ist sein Körper zehn Jahre jünger! Kaizaki hat nun die Möglichkeit, nochmals zur Schule zu gehen und sein Leben von Anfang an zu verändern. Es gibt allerdings einen Haken: Nach einem Jahr wird sein Körper wieder aussehen wie vorher und niemand wird sich mehr an ihn erinnern können...

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

An sich war der Zeichenstil nichts Ungewöhnliches. Die Charaktere sehen wie typische Schüler aus und sind auch genauso dargestellt und gezeichnet. Die Animationen waren okay, für eine Slice of Life Serie eben das was man erwarten kann.

Handlung

Viele werden sich bei der Handlung denken: "Oh man, schon wieder ein Zeitreise-Anime! Die hatten wir doch schon so oft!". Nunja, nein! Obwohl die ersten paar Episoden da echt klischeehaft und vorhersehbar sind, merkt man später davon nichts mehr. Der Protagonist ändert sein Verhalten kaum, was ihn zu keiner interessanten Persönlichkeit macht, da er einfach so "normal" wie möglich ist. Von daher rutscht diese Serie - auch wenn der Handlungsstart ein anderer ist - in diese typische Kategorie: Schul- und Slice of Life Anime mit Comedy und Romance. Ja, mehr nicht.

Charaktere

Obwohl der Hauptcharakter - zumindest geistig - schon 27 Jahre alt ist, merkt man davon relativ wenig. Er verhält sich nämlich in seiner 10 Jahre jüngeren Version immer noch wie ein normaler Schüler. Auch alle anderen Charaktere wirken wie normale, aber individuelle Persönlichkeiten, die dem Protagonisten bei seinem "ReLife" helfen sollen. Und damit geht die Serie sogar recht kompetent um, da es stellenweise echt gute und glaubhafte Charakterentwicklungen gibt, wenn auch sehr kleine. So wechselt die Serie innerhalb der 13 kurzen Folgen zwischen ein paar Charakteren hin und her und kann diese trotzdem gut darstellen.

Musik

Auch die Musik ist gar nichts Besonderes. Das Opening ist okay, und bei den Ending-Songs hat man jedesmal ein anderes Stück, was es sehr schwer macht, sich an diese zu erinnern. Die Hintergrundmusik lässt hier am meisten zu wünschen übrig, da es kaum eine gibt und wenn dann nur... Klavier-Gedudel?

Fazit

ReLife mag auf den ersten Blick wie eine dieser Serien aussehen, die es in letzter Zeit zu oft gibt. Doch der Schein trügt denn dieses ReLife aka "Zeitreise" Konzept wird schon nach einigen Folgen vergessen. Der Hauptcharakter wirkt, obwohl er ein Erwachsener ist, immer noch wie ein Kind und stellt somit den Sinn der Serie in Frage. Trotzdem gibt es einige andere Charaktere, wovon einige sogar in einem ganz kurzen Zeitraum eine ganz nette und glaubhafte Entwicklung hinbekommen. Zur Animation und der Hintergrundmusik kann ich nur sagen, dass sie sehr durchschnittlich ist. Lohnt sich ReLife also? Die Story verspricht etwas, das sie gar nicht ist. Denn hier haben wir es mit einer gewöhnlichen Slice of Life Serie (mit Romance) zu tun, die zwar leicht überdurchschnittlich in Sachen Story und realistischer Handlungen glänzt, aber ansonsten einfach nur "normal" ist.

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