Akatsuki no Yona - Prinzessin der Morgendämmerung

| Oct 15, 2016

Informationen

Titel: Akatsuki no Yona (jap.)
Yona of the Dawn (eng.)
Akatsuki no Yona - Prinzessin der Morgendämmerung (dt.)
Genre: Action, Adventure, Comedy, Drama, Fantasy, History, Romance, Shoujo
Erscheinungsjahr: 2014-2015
Regie: Kazuhiro Yoneda
Musik: Kunihiko Ryo
Animationsstudio: Studio Pierrot
Episoden: 24 (~24min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

Yona, einzige Tochter des Königs Il, ist die wohlhabende Prinzessin des Reiches Koka. An ihrem 16. Geburtstag kehrt ihr Cousin Su-won, in den sie schon seit Kindestagen an verliebt ist, endlich an den Palast zurück. Allerdings stellt sich ihr komplettes Leben in einer Nacht komplett auf den Kopf: Su-won tötet Yonas Vater, König Il, vor ihren Augen. Mit Hilfe des Generals und Kindheitsfreundes Son Hak kann Yona noch in letzter Sekunde vor den plötzlich feindlichen Soldaten fliehen. Doch auch außerhalb des Palastes werden die beiden verfolgt. Su-won möchte zum Nachfolger gekrönt werden, doch dabei ist ihm etwas sichtlich ein Dorn im Auge: Yonas Leben...

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Die Animationen waren an sich ganz nett, in besonders dramatischen oder actionreichen Szenen wirken diese sehr flüssig. In ruhigeren Moment wirken sie dann wieder nur durchschnittlich. Auch der Zeichenstil ist sehr schön, obwohl der feminine Stil eher an einen reinen Shoujo-Anime erinnert, wirkt er trotzdem nicht fehlplatziert. Besonders die Augen wirken sehr kraftvoll und leuchtend. Auch die Hintergründe sind sehr detailliert, die Farben ebenfalls leuchtend und kräftig.

Handlung

Bei der Handlung hat man das Gefühl, dass die Serie nicht wusste in welche Richtung sie gehen soll. Ursprünglich als Shoujo-Anime geplant, mit einigen Action und Adventure Inhalten, beginnt die Handlung doch anders. In der ersten Folge geht es noch sehr fröhlich zu, doch danach scheinen sich die Geschehnisse zu überschlagen und Drama steht im Vordergrund. Anfangs musste man der Geschichte einfach ihren Ausgangspunkt geben, weswegen erst ab Folge 10 ungefähr die eigentliche Handlung los geht. Hier steht dann Adventure im Mittelpunkt und die Story wird zunehmen fröhlicher sowie auch romantischer. Dabei vergisst sie aber nie den dramatischen Hintergrund, was für diese Serie sehr wichtig ist! Hin und wieder quetschte man dann zu viel Comedy dazwischen was die Serie leider oftmals etwas zu kindisch zeigte. Alles in Einem kann man sagen, dass Akatsuki no Yona einen guten Story-Aufbau zeigt, jedoch ab der Hälfte etwas in das Klischee-Adventure-Genre abrutscht. Auch der Ernst der Story geht etwas verloren, jedoch bleibt das Drama die ganze Zeit über erhalten.

Charaktere

Besonders gut wirkte Yona, die sich im Laufe der Zeit echt gut weiterentwickelt. Anfangs noch eine verwöhnte Prinzessin muss sie im Verlauf der Serie lernen, was es heißt zu überleben. Ihr anfänglicher Kummer und der Schock über den Verlust ihres Vaters waren sehr realistisch. Bei Hak hatte man anfangs noch das Gefühl, dass er der witzige Typ ist der die Heldin ständig retten muss. Aber da Yona das sehr gut selbst kann, wirkte er dann doch wieder wie ein wichtiger und eigenständiger Charakter. Auch die übrigen Charaktere waren interessant, hatten Hintergrundszenen und ihre eigenen Ziele, bis auf Zeno der viel zu spät dazukam. Su-won legte nach der ersten Folge eine 180° Wendung hin, weswegen man seinen Charakter dann schwer nachvollziehen konnte, vor allem da er dann kaum mehr erwähnt wurde.

Musik

Ungewöhnlicherweise hat man sich beim Opening für ein reines Instrumentalstück entschieden, welches von Kunihiko Ryo selbst geschrieben wurde. Dieses passt musikalisch gut zur geschichtlich gehaltenen Serie und wird auch als Soundtrack passend eingesetzt. Die übrige Hintergrundmusik klingt dann wieder nur "okay". Das zweite Opening wurde von Cyntia gesungen, welches zur Serie passt aber nichts Außergewöhnliches ist. Genauso verhält es sich auch bei den Ending-Songs.

Fazit

Akatsuki no Yona sollte wohl ursprünglich in Richtung Shoujo-Anime gehen, allerdings gibt es dafür zu viele Action- und Drama-Szenen. Anfangs noch sehr dramatisch und ernst gehalten wechselt die Serie ab Folge 10 in eine ruhigere Adventure-Serie. Die Handlung ist ab diesen Punkt dann wieder recht durchschnittlich, wobei Yona eine sehr starke Heldin ist und dadurch besonders hervorsticht. Anfangs ist sie noch ein klischeehafter Charakter, sie entwickelt sie sich aber später zu einer willensstarken und interessanten Persönlichkeit. Auch die übrigen Charaktere bekommen genug Zeit und Hintergrund, und wirken nicht Fehl am Platz. Einzig und allein Su-won (und besonders Zeno) kamen etwas zu kurz. Natürlich, wie für eine Shoujo-Serie üblich, fehlt es auch nicht an Romance oder Comedy, das aber erst später wirklich oft vorkommt. Für Shoujo- und Romance-Fans ist diese Serie durchaus empfehlenswert, vor allem wenn man nebenbei etwas Action/Adventure oder auch Drama mag. Besonders so einen tollen weiblichen Main sieht man selten und erinnert stark an Akagami no Shirayuki-hime.

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