AnoHana - Die Blume, die wir an jenem Tag sahen

| Sep 7, 2016

Informationen

Titel: Ano Hi Mita Hana no Namae o Bokutachi wa Mada Shiranai/AnoHana (jap.)
AnoHana: The Flower We Saw That Day (eng.)
AnoHana - Die Blume, die wir an jenem Tag sahen (dt.)
Genre: Drama, Romance, Slice of Life
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Tatsuyuki Nagai
Musik: Remedios
Animationsstudio: A-1 Pictures
Episoden: 11 (~24min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

Jintan, Menma, Anaru, Yukiatsu, Tsuruko und Poppo - das sind die Namen der sechs Mitglieder und Gründer der "Super Peace Busters". Als Kinder waren sie noch unzertrennlich, doch einige Jahre später haben sie kaum mehr Kontakt zueinander. Jintan, eigentlich Jinta Yadomi genannt, verbringt seine Tage zu Hause, da er keine Lust hat in die Schule zu gehen. Eines Tages begann er allerdings als Einziger seine Kindheitsfreundin Menma sehen zu können. Das dürfte eigentlich gar nicht möglich sein denn: Menma starb aufgrund eines Unfalls beim Spielen im Wald. Nun muss Jinta versuchen alle wieder zusammen zu bringen und herausfinden, was Menma in dieser Welt zu suchen hat...

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Wer "ToraDora!" oder den neuesten Film "The Anthem of the Heart" kennt, der wird merken, dass sich der Zeichenstil sehr ähnelt. Und das gehört meiner Meinung nach zu einem der größten Pluspunkte der Serie. Die Zeichnung sind liebevoll und detailiert gezeichnet und passen gut zum dramatisch gehaltenen Anime. Auch bei den Hintergrundzeichnungen hat man sich sehr viel Mühe gegeben und natürlich sind die Animationen sehr schön anzusehen.

Handlung

Die Handlung beginnt meiner Meinung nach recht kurz und knapp: Menma ist als Geist wieder zurückgekehrt und nun müssen alle herausfinden, warum sie das getan hat. Während den elf Folgen versuchen sie nun alles mögliche, um Menma in Frieden ruhen zu lassen. Dabei stellen sich die Charaktere jedoch unmöglich an. Während man als Zuschauer schnell vermutet, warum Menma nicht vom Diesseits loslassen kann, denken sich die fünf übrigen Freunde einen totalen Schwachsinn aus. Erst zum Schluss endet das Ganze in einer wirklich schönen und berührenden Szene. Hier will ich gar nicht allzu viel spoilern, denn dieses Ende muss man einfach gesehen haben! Ein Minuspunkt, den ich als besonders störend empfand war, dass die ganze Handlung zu sehr ins Liebesdrama abrutschte. Während man anfangs noch das Gefühl hatte, dass der Tod um Menma im Mittelpunkt steht, läuft das im weiteren Verlauf einfach zu sehr in's Klischeehafte ab.

Charaktere

Bei den Charakteren hat man die ganze Zeit das Gefühl, dass sie nicht unbedingt die Lust dazu haben, das Geheimnis hinter Menmas Wiederkehr herauszufinden. Dadurch gelingt es ein paar Charakteren erst zu spät, um wirklich aktiv dabei zu sein. Ich empfand manche Charaktere deswegen einfach zu uninteressant weil sie kaum auf dem Bildschirm waren und man einfach nicht wusste, warum die jetzt noch dabei waren. Dennoch muss ich hier ein großes Lob an die japanischen Sprecher aussprechen, denn diese waren einfach nur sehr gut!

Musik

Der Opening-Song wurde hier von Galileo Galilei übernommen, der ein richtig nettes Intro bietet. Im Gegensatz dazu ist das Ending, welches von den drei weiblichen Protagonisten gesungen wird, einfach nur wunderschön. Die traurige und langsame Stimmung passt gut zur Serie und bietet einen guten Abschluss. Besonders als Hintergrundmusik bleibt dieses Stück im Gedächtnis, während die anderen Tracks leider etwas schwach wirken.

Fazit

"AnoHana" wird seinem Titel als einen der traurigsten Anime-Serien überhaupt gerecht. Auch wenn sich die Serie die elf Folgen lang etwas zieht und kaum Anzeichen an richtigem Drama zeigt, haut der Schluss noch einmal richtig rein. Die Charaktere haben mich nicht unbedingt überzeugt und für die eigentliche Handlung war dann doch etwas zu viel 0815 Liebesdrama dabei. Jedoch konnten sowohl Musik als auch die Animationen und besonders der Zeichenstil überzeugen. Für Fans von Drama-Animes à la "Clannad" oder "Angel Beats!" gibt es hier ein weiteres gutes Werk, das zwar seine Macken hat, aber dennoch ganz nett ist.

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