Hunter x Hunter (2011)

| Jun 14, 2016

Informationen

Titel: Hunter x Hunter (2011)
Genre: Action, Adventure, Drama, Fantasy, Shounen, Violence
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Hiroshi Koujina
Musik: Yoshihisa Hirano
Animationsstudio: Madhouse
Episoden: 148 (~24min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

Gon, ein zwölfjähriger Junge, lebt mit seiner Ziehmutter auf einer kleinen Insel. Sein Vater hat ihn alleine zurückgelassen, um einer der stärksten Hunter zu werden. Gon beschließt seinen Vater zu finden und ebenfalls Hunter zu werden. Sein erstes Ziel: die Hunter-Prüfung. Wird Gon es schaffen, seinen Vater zu finden und in seine Fußstapfen zu steigen?

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Typisch Madhouse (u.a. Death Note, Btooom) sind die Animationen sehr flüssig. Die Zeichnungen sind genau und detailliert, und auch die Hintergründe wurden mit sehr viel Sorgfalt gezeichnet. Es gibt nichts, das fehl am Platz wirkt.

Handlung

Die Handlung mag auf den ersten Blick klischeehaft und besonders typisch Shounen klingen. Das ist am Anfang auch tatsächlich so. Nach und nach kommt die Story dann in Fahrt und spätestens ab dem YorkNew City-Arc fängt die Handlung an, so richtig interessant und düster zu werden. Nur im Chimera Ant-Arc ist die Story auffällig langsam und etwas langweilig. Ansonsten schafft es diese Serie, immer ein gutes Tempo und eine sehr interessante Erzählstruktur zu halten.

Charaktere

Auch bei den Charakteren denkt man sich zuerst: das habe ich doch irgendwo schon einmal gesehen! Gon wirkt auf den ersten Blick wie ein wandelndes Klischee, und auch die folgenden Charaktere sehen da nicht anders aus. Aber auch wie bei der Handlung brauchen die Charaktere Zeit, sich zu entfalten. Jeder einzelne von ihnen erlebt eine interessante Charakterentwicklung. Gegen Ende der Serie erkennt man dann, wie sehr die Protagonisten gewachsen sind und wie wichtig sie für den weiteren Verlauf der Story werden.

Musik

Die Hintergrundmusik ist sehr stimmig und ist je nach Geschehen richtig gut in Szene gesetzt. Die Ending-Songs ändern sich nach jedem Arc und sind natürlich auch immer passend. Beim Opening hat man sich dazu entschieden, immer denselben Song zu verwenden und nur die Bilder zu ändern. Nach über 100 Folgen wirken sowohl Opening als auch Hintergrundmusik zwar etwas fad aber sie sind dennoch sehr gut.

Fazit

Auch wenn die Handlung und die Charaktere ein paar Startschwierigkeiten haben, zeigt die Serie im Laufe der Zeit wie durchaus durchdacht und auch düster sie sein kann. Dazu kommt noch die Musik, die mit der Zeit etwas gewöhnlich aber dennoch gut ist. Und Madhouse macht als Animationsstudio auch nichts falsch. Wer an Serien wie One Piece oder Naruto Gefallen findet, wird hier einen weiteren tollen Shounen-Titel finden, der besonders durch seine durchdachte und düstere Story glänzt.

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