Seraph of the End: Battle in Nagoya

| May 2, 2016

Informationen

Titel: Owari no Seraph: Nagoya Kessen-hen (jap.)
Seraph of the End: Battle in Nagoya (eng.)
Genre: Action, Drama, Fantasy, Mystery, Psychodrama
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Daisuke Tokudo
Charakterdesign: Satoshi Kadowaki
Musik: Hiroyuki Sawano, Takafumi Wada, Asami Tachibana, Megumi Shiraishi
Animationsstudio: WIT STUDIO
Episoden: 12 (~25min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

Mit dem Auftauchen eines mysteriösen Virus' auf der Erde scheint die Menschheit dem Untergang geweiht. Einzig Kinder unter 13 Jahren können diese mysteriöse Epidemie überstehen. Doch für ihr Überleben zahlen sie einen umso höheren Preis. Versklavt von Vampiren aus längst vergangen Zeiten und als deren Blutspender missbraucht, träumt der kleine Yuuichirou Hyakuya davon, seine Peiniger zu vernichten und sich und seine Ziehgeschwister für immer aus ihren Klauen zu befreien. Auf seinem Weg soll er allerdings erst noch erfahren, was es bedeutet, jemand Wichtiges zu verlieren.

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Die Animationen haben sich seit der ersten Staffel sehr positiv verbessert. Die eigentliche Grafik wurde schärfer, die Bewegungen der Charaktere insbesondere im Gefecht wurden besser dargestellt und ebenso wurden die Shounen-Elemente verschönert. Die Hintergrundzeichnungen blieben jedoch ungefähr auf dem selben Level wie zuvor und erwiesen sich nach wie vor als schön anzusehen.

Handlung

Die Handlung hat sich nicht viel geändert, so verbesserte sich in meinen Augen der Plot. Was besonders gut war, war das nicht-schulische Setting. Nichts hasse ich mehr als School-Settings, weil dies gefühlt 90 % aller Anime abdeckt, und mich solche Thematiken nicht die Bohne jucken. Was die letzte Folge angeht, störte mich das rasche Ende nicht besonders, auch wenn es fraglich ist, wie oder ob die Story fortgeführt wird, nachdem über den aktuellen Stand des Manga hinaus adaptiert wurde.

Charaktere

Was die Charaktere angeht durchlief die zweite Staffel ebenfalls eine Entwicklung. Ja! Wir sprechen hier von Charakterentwicklung! Yuu wird erwachsender und ist nicht mehr NUR auf Rache hinaus! Allerdings läuft auch hier das Konzept "Alles für die Familie" aus den Ohren heraus, welches pro Folge mindestens dreimal erwähnt wird. Auch Yuus Kameraden, die einem in der ersten Staffel mit ihrem Stereotyp auf die Eier gingen verhielten sich hier deutlich weniger nervtötend. Ebenfalls wurden recht gelungene Antagonisten (sogar innerhalb der Dämonenarmee) etabliert, was in der ersten Staffel gänzlich fehlte.

Musik

Auch hier leistete Sawano Hiroyuki gelungene Arbeit und komponierte stets passende OSTs, die die Geschehnisse gut untermalen. Ein besonders prägender Track stach hier zwar nicht hervor, allerdings kann man wie gewohnt bei Sawano Hiroyuki von einem hohen Niveau sprechen.

Fazit

Ein würdiger Nachfolger für Owari no Seraph. Mit diesen zwei Staffeln konnte ich mir nun genug Zeit vertreiben, oder war diese Zeit gar recht gut investiert? Jedenfalls kann ich diesen Anime weiterempfehlen und hoffe auf eine Fortsetzung und somit eine dritte Staffel. Da dieses Ende recht offen war und neue Ziele angekündigt wurden, sowie auch neue Soundtracks in der letzten Episode eingefügt und auch neue Charaktere in den Plot involviert wurden, was mich auf eine Fortsetzung schließen lässt.

0 Kommentare:

Post a Comment

Hast du etwas zu sagen, möchtest du uns Feedback geben oder Verbesserungsvorschläge machen? Oder bist du einfach anderer Meinung als wir? Dann schreib es uns, wir freuen uns darauf! :)

Next Prev
▲Top▲