Death Parade

| May 2, 2016

Informationen

Titel: Death Parade
Genre: Drama, Mystery, Psychodrama, Violence
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Yuzuru Tachikawa
Charakterdesign: Shinichii Kurita
Musik: Yuuki Hayashi
Studio: Madhouse
Episoden: 12 (~25min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

"Willkommen im Queen Dekim!" Zunächst sind die Besucher dieser Bar noch ahnungslos, wenn sie auf den weißhaarigen Barkeeper Dekim treffen, bis er sie dann mit den Worten "Nun soll der Kampf beginnen, in dem ihr Leben auf dem Spiel steht!" das Death Game vorstellt. Es entspinnt sich ein grausames, schicksalsentscheidendes Spiel, in dem die wahre Natur der Gäste schließlich ans Tageslicht tritt und am Ende wird Dekim als Schiedsrichter enthüllt, der über sie das Urteil fällt.

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Man hat viel Wert auf die Gestaltung gelegt. Besonders gefallen hat mir die Bar. Auch Bewegungen liefen sehr schön, man kann nur Weniges beklagen. Ein schöner Pluspunkt ist sicher auch, dass wenn Personen weinen es ästhetisch nicht unbedingt schön aussieht sondern so wie es nun einmal ist.

Handlung

Die Story ist außergewöhnlich. Es geht darum, Menschen aufgrund ihrer Erinnerungen und ihres Verhalten zu bewerten, so dass sie entweder wiedergeboren werden oder in's Nichts geschickt werden. Und man merkt, das diese Bewertung wirklich schwer ist. Denn wieso handelt ein Mensch so, wie er handelt? Ist manches Handeln gerechtfertigt? Ist man, wenn man einen Straftäter umbringt ein böser Mensch? Was macht einen eigentlich zu einem guten/bösen Menschen? Das sind so Fragen, die während dem Anime indirekt gestellt werden und die man sich selbst stellt. Es gibt (fast) jede Folge neue Gäste mit neuen Schicksalen und neuem Verhalten. Und um diese Bewertungen geht es dann jede Folge.

Charaktere

Begeistert bin ich vor allem von den beiden Hauptcharakteren Chiyuki und Decim, die beiden sind mir wirklich an's Herz gewachsen und mein kleines Herz schreit quasi danach die beiden als Paar zu sehen. Beide machen im Anime eine Entwicklung durch, vor allem Decim der durch Chiyuki etwas Neues an sich entdeckt.

Musik

Opening – Sehr amüsant zu schauen, da die einzelnen Charakter „feiern“ und genauso ist auch das Lied „Flyers“ von BRADIO sehr gut gewählt. Interessanterweise zeigt es einige Charaktere in Situationen oder Aktionen die man von ihnen im Anime selbst nicht zu sehen bekommt. Schwer einzuschätzen ob dies ein Plus oder ein Minus ist. Das Opening strahlt auch einen gewissen Humor aus, welcher im Anime selbst auch nicht großartig vertreten ist. Daher eine angenehme Abwechslung.

Fazit

Ich lege Death Parade wirklich jedem ans Herz, auch wenn man erst einmal nicht glaubt, dass es einem gefallen würde. Einfach versuchen! Mich hat er begeistert und hat es sogar in meine Favoriten geschafft. Ich hoffe er begeistert euch genau so sehr wie es mich begeistert hat.

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